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DER HERSTELLUNGSPROZESS

CORA produziert seit 2014 nachhaltig. Unsere Materialien werden umweltfreundlich, sicher und fair hergestellt, dank der Zusammenarbeit mit zertifizierten Lieferanten. Die Modebranche ist nach der Erdölindustrie der weltweit größte Umweltverschmutzer: hoher Wasserverbrauch, Ausbeute von Anbauflächen und Einsatz von Düngemitteln und anderen chemischen Stoffen. Jährlich werden weltweit 80 Milliarden neue Kleidungsstücke produziert; die sogenannte Fast-Fashion führt zu kurzlebigen Trends und einem immer schnelleren Arbeitstempo. Durch den Einsatz von natürlichen Fasern aber ist eine nachhaltige Produktion möglich. Die Gewinnung von Baumwolle zum Beispiel, die sehr viel Wasser verbraucht und große Anbauflächen benötigt, kann durch innovative Techniken in der Anbau- und der Produktionsphase ersetzt werden.

VON DER EXTRAKTION DER FASER BIS ZUR GEWINNUNG DES NATÜRLICHEN STOFFES

Bei einer in der Natur bereits existierenden Faser wie Baumwolle ist eine Extraktion nicht nötig. Bei synthetisch erzeugten Fasern wie Polymere (aus denen man Polystyrol gewinnt) oder künstlich erzeugten Fasern wie Bambus und Eukalyptus ist ein Produktionsprozess notwendig. Dieser Produktionsprozess kann mehr oder weniger umweltschädlich sein, da der Extraktionsprozess, der mit der Zersplitterung der Holzfaser beginnt, Chemikalien oder eben keine enthalten kann. CORA wählt Materialien, die so schonend wie möglich für die Umwelt und unsere Haut sind.

SPINNEN, FLECHTEN, VERARBEITUNG/BEARBEITUNG VOR DER PRODUKTION

Nachdem die Faser natürlich geerntet oder künstlich gewonnen wurde, wird diese zu einem Faden verarbeitet. Aus dem Faden entsteht anschließend der Stoff für die Kleidungsstücke. Bevor das Produkt fertig ist, muss es noch einige Verarbeitungsprozesse durchlaufen. Die Stoffe werden zum Beispiel gewaschen und gefärbt bzw. für eine Färbung vorbereitet. Der Prozess des Spinnens und des Flechtens hat keine Auswirkungen auf die Umwelt. Jedoch kann die Bearbeitung schädlich sein, wenn die verwendeten Waschungen und Farben eine große Menge an chemischen Mitteln benötigen. CORA happywear verwendet daher nur Waschungen und Färbungen, die einen sehr geringen negativen Einfluss auf die Umwelt haben und nicht schädlich sind. Die Färbereien, mit denen CORA zusammenarbeitet, sind alle GOTS (Global Organic Textile Standard) zertifiziert.

PRODUKTION DER KLEIDUNGSSTÜCKE

Die Phase der Produktion besteht aus dem Zuschnitt der Stoffe und dem Vernähen der Zuschnitte, um das gewünschte Kleidungsstück zu erhalten. Dieser Schritt des Verarbeitungsprozesses ist der umweltfreundlichste, jedoch gibt es hier oft Probleme sozialer Art: Arbeiter/innen, die schlecht bezahlt werden, kein sicheres und faires Arbeitsumfeld haben und Kinderarbeit. CORA happywear produziert in Griechenland (GOTS zertifiziert) und in der Türkei (Fair Wear zertifiziert). Wir besuchen unsere Produzenten regelmäßig, um selbst zu sehen, ob das Arbeitsklima und die Arbeitsbedingungen unseren Vorstellungen entsprechen.

DRUCK UND STICKARBEIT AUF DER KLEIDUNG

Während die Stickarbeit wenig Einfluss auf die Umwelt hat, kann der Druck schädlich sein. Das ist der Fall, wenn die verwendeten Farben eine große Menge an chemischen Mitteln enthalten. CORA happywear verwendet für den Aufdruck mittels Siebdruck ausschließlich Farben auf Wasserbasis, wo die sonst verwendeten chemischen Mittel durch Wasser ersetzt werden. Das Resultat ist ein natürlicher Druck, der sich weich anfühlt und den Waschungen standhält.

TRANSPORT ZU DIR NACHHAUSE

Natürlich hat auch der Transport der fertigen Kleidungsstücke negative Auswirkungen auf die Umwelt. CORA produziert ausschließlich im Mittelmeerraum – Italien, Griechenland, Türkei – und vermeidet so weite Distanzen (z.B. Asien). Wir halten die Kilometer, die das Kleidungsstück zurücklegen muss, so gering wie möglich.

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